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Schwarz auf Weiß

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26.04.2013Kreis Bergstraße: Viele Akteure und ein gemeinsames Ziel


Die Teilnehmer/innen der ersten Trägerkonferenz von Neue Wege Kreis Bergstraße - Kommunales Jobcenter -

Treffen der Maßnahmeträger im Kreis Bergstraße

Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen und Menschen in Arbeit zu bringen ist das erklärte Ziel des kommunalen Jobcenters Neue Wege und der zahlreichen Kooperationspartner. Damit ein gutes Zusammenspiel aller Akteure gelingt, sind Austausch und Abstimmung wichtig.

Bei dem diesjährigen Treffen der Maßnahmeträger im Kreis Bergstraße kamen Vertreter von 14 Kooperationspartnern mit Verantwortlichen des Eigenbetriebs Neue Wege erneut zu aktuellen Themen der Zusammenarbeit ins Gespräch: Die AWO Bergstraße, das Berufsbildungswerk Neckargemünd GmbH, das Bildungswerk der hessischen Wirtschaft, das Bildungszentrum des hessischen Handels, der Caritasverband Darmstadt e.V., das Diakonische Werk Bergstraße, der Förderverband Viernheim e.V., die Kombrecht-Engel-Schule, die Kreishandwerkerschaft Bergstraße, die KuBus e.V, die Merkur Schule, die Softdoor GmbH, die SRH Berufliche Rehabilitation GmbH sowie die Wirtschaftsförderung Bergstraße folgten der Einladung des kommunalen Jobcenters.

Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Thomas Metz dankte rückblickend für die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die auch zukünftig bei allen Aktivitäten prägend sein soll. Als ersten Schwerpunkt sprach er eine Aufgabe an, die zunehmend an Bedeutung gewinnt: „Wir stehen vor der großen Herausforderung wie wir Arbeitslose mit vielen Vermittlungshemmnissen an den Arbeitsmarkt heranführen können. Das bedeutet einen erheblich höheren Aufwand. Neben den Aktivierungsmaßnahmen rückt für die Zukunft die Aufgabe der Qualifizierung in den Vordergrund. Hierbei sind die regionalen Bildungsträger ein unverzichtbarer Partner.“

Aus Sicht der Kooperationspartner ist es von besonderem Interesse, welche aktuellen thematischen Schwerpunkte bei der Förderung und Vermittlung bestehen. Die Betriebsleitung gab dazu Einblick. Stefan Rechmann erläuterte, dass die aktuelle Struktur der Förderinstrumente bei Neue Wege auf drei Säulen basiert. Mit den Einstiegsoffensiven und Integrationscenter verfolgt man das Ziel, Menschen direkt und nachhaltig in sozialversicherungspflichte Beschäftigung zu vermitteln. Ziel der Aktivierungs- und Orientierungsmaßnahmen hingegen ist es, über intensive Beratung, Praxisarbeit und medizinische Unterstützung den Abstand zum Einstieg in das Berufsleben zu verringern. Mit der dritten Säule Qualifizierung schließt man durch individuelle Weiterbildungen die bestehende Lücke zwischen Bewerber- und Stellenprofil. Zukünftig wird, bedingt durch die geänderte Personenstruktur im Leistungsbezug, das Hauptaugenmerk der Vermittlungsarbeit auf die längerfristige Arbeit mit Langzeitarbeitslosen und auf Menschen mit Behinderung gelegt. Des Weiteren steht die Vermittlung von Menschen, die mit über 25 Jahren über keinen oder einen nicht mehr verwertbaren Berufsabschluss verfügen im Fokus, so Stefan Rechmann. „Der Dialog mit den Trägern soll die Entstehung neuer Qualifikationsprojekte fördern.“

Insgesamt, so wurde deutlich, wird die sich allen stellende Aufgabe nicht einfacher. Insbesondere für schlecht qualifizierte Arbeitssuchende und für Menschen die seit vielen Jahren ohne Arbeit sind, ist es ein mühsamer Weg zurück in den Arbeitsmarkt.

„Daher ist es wichtig, die Kompetenz der Träger vor Ort zu nutzen, um auch den Menschen mit größeren Vermittlungshemmnissen helfen zu können. Das Treffen mit den Maßnahmeträgern ist ein wichtiger Baustein bei dieser Aufgabe“, so Metz.


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