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Schwarz auf Weiß

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26.10.2022Kreis Groß-Gerau: Jobcenter bildet Nachwuchs aus

BASS-Studentinnen beginnen duales Studium

Bei der Begrüßungsrunde dabei waren (von links): Nils Pfeffer (Personalstelle), Martin Roß (Integrationsfachkraft und Mentor), Celine Zettl (BASS-Studentin), Alexandra Bolz (Koordinatorin „Ausbildung und Qualifizierung“), Robert Hoffmann (Vorstand), Nadine Vielhaber und Mia Mager (beide BASS-Studentinnen)

KREIS GROSS-GERAU – Das Kommunale Jobcenter Kreis Groß-Gerau (KJC) bildet bereits seit 2012 eigene Nachwuchskräfte im dualen Bachelor-Studiengang „BASS - Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung" aus und seit 2016 auch im Studiengang „BAAV - Public Administration".

In Zeiten des akuten Fachkräftemangels wird die Sicherung der Nachwuchskräfte in den eigenen Reihen immer wichtiger. KJC-Vorstand Robert Hoffmann hebt daher in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Nachwuchsförderung hervor: „Fachkräftesicherung heißt für uns vorausschauend zu denken, frühzeitig auf eigene Nachwuchskräfte zu setzen und diese auszubilden. Eine Investition, die sich lohnt, wie die Erfahrungen in unserem Jobcenter zeigen. So konnten allen bisher ausgelernten Studierenden ein Arbeitsplatz bei uns angeboten werden. Um der Herausforderung des Fachkräftemangels zu begegnen, werden wir uns auch zukünftig auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden konzentrieren und ab Oktober 2023 die Studienplätze aufstocken, von jährlich vier auf sechs Plätze".

Im Oktober starteten Mia Mager und Nadine Vielhaber in ihr BASS-Studium beim Kommunalen Jobcenter. Begrüßt wurden Sie vom KJC-Vorstand Robert Hoffmann, der Koordinatorin „Ausbildung und Qualifizierung", Alexandra Bolz und der Integrationsfachkraft für unter 25-Jährige, Martin Roß, der die Funktion des Mentors für die Studierenden übernommen hat. Vervollständigt wurde die Runde durch Celine Zettl, die sich bereits im dritten Ausbildungsjahr ihres dualen BASS-Studiums befindet.

Im gemeinsamen Gespräch zeigte sich, wie vielfältig die Wege zu den Studiengängen sein können.

Nadine Vielhaber, die bereits Berufserfahrung in der Hotellerie und einer Rehaklinik sammeln konnte, war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung: „Ich wollte mich beruflich neu orientieren. Neben der Möglichkeit, mich persönlich weiterzuentwickeln, waren die Module des Studiums und die Tätigkeit an sich für mich ausschlaggebend für die Wahl des BASS-Studiengangs beim Kommunalen Jobcenter".

Mia Mager wurde durch einen glücklichen Zufall auf den BASS-Studiengang aufmerksam: „Ich war dabei mein Fachabitur zu machen und sah auf dem Weg zum Training das Banner, das das Studium bewirbt.

Celine Zettl hatte bereits ein Studium begonnen, als sie vom BASS-Studiengang im Bekanntenkreis gehört hat: „Ich habe festgestellt, dass mein bisheriger Studiengang mit der Fachrichtung Politikwissenschaften nicht das Richtige für mich ist und die Schilderungen meines Bekannten zum BASS-Studiengang haben mein Interesse geweckt. Besonders die Kombination zwischen Theorie- und Praxismodulen gefällt mir sehr gut."

Martin Roß, der im KJC die Mentorenfunktion für die Studierenden übernommen hat, besaß schon ein abgeschlossenes Studium der Politikwissenschaften. Er entschied sich dann noch einmal zu einem Zweitstudium, so dass er 2013 über eine Anzeige in einer Tageszeitung auf den BASS-Studiengang beim Kommunalen Jobcenter aufmerksam wurde und diesen 2016 erfolgreich absolvierte. Im Gespräch betont er: „Mir ist es wichtig, den Studierenden von Beginn der Ausbildung an zu zeigen, welche vielfältigen Aufgaben der Arbeitsalltag umfasst. Das Studium ist sozusagen zugleich eine Form der praxisnahen Einarbeitung. Neben den regulären Schulungen, biete ich daher zusätzlich noch weitere Seminare im Vermittlungsbereich an."
Alexandra Bolz ist bereits seit 2005 im Kommunalen Jobcenter tätig und seit einem Jahr für die Koordination „Ausbildung und Qualifizierung" zuständig. Sie führt aus, welche Voraussetzungen die Studierenden haben sollten: „Für ein BASS- oder auch BAAV-Studium bei uns ist es wichtig, dass die Studienbewerber*innen Selbstständigkeit, Interesse für Menschen und Kommunikationsfähigkeit mitbringen".

Im BASS-Studiengang wird das theoretische Wissen sowohl in Onlinemodulen als auch an Präsenzwochenenden an der Hochschule Fulda vermittelt, während der Praxisteil in den verschiedenen Fachbereichen des Jobcenters stattfindet.
Der BAAV-Studiengang wird in Zusammenarbeit mit der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden angeboten. Dort wird das theoretische Wissen in Blockmodellen vermittelt und die Praxis während der Praktikumsphasen im Jobcenter.

In sieben (BASS) bzw. sechs (BAAV) Semestern erhalten die Studierenden Einblick in die verschiedenen Abteilungen des Kommunalen Jobcenters und lernen neben ihrem späteren Arbeitsbereich auch die Arbeit einer öffentlichen Verwaltung sowie die Strukturen kommunaler Verwaltung kennen. Die beiden Studiengänge ermöglichen das theoretisch orientierte Studium mit der Praxis der täglichen Arbeit im Jobcenter zu verbinden. Ein weiterer Reiz des dualen Studiums besteht darin, bereits ab dem ersten Semester Geld zu verdienen.

Weitere Informationen zu den dualen Studiengängen und dem Ausbildungsangebot des Jobcenters gibt es unter: https://www.jobcenter-gg.de/karriere.


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